Monday, July 26, 2010

My recital in the Konzerthaus Berlin

Today I would like to do a little publicity for my next concert in Berlin. So I write in German from the next paragraph.


Am Sonntag, 15. August um 15uhr, spiele ich im Konzerthaus Kleiner Saal im Rahmen von Young Euro Classic Klavierfestival. Es ist mir eine große Ehre und Freude, zum ersten Mal im berühmten Konzerthaus spielen zu können.
Zu meinem Programm möchte ich hier einige kurze Erläuterungen geben.

Johann Sebastian Bach – Contrapunctus 1, 2, 7 und 9
aus „Kunst der Fuge“ BWV 1080 (1750)
Jōji Yuasa – Cosmos Haptic (1957)
Tōru Takemitsu – Rain Tree Sketch (1982)
Frédéric Chopin – Ballade Nr. 3 As-Dur op. 47 (1841),
Nocturne Nr. 13 c-Moll op. 48 Nr. 1 (1841),
Ballade Nr. 4 f-Moll op. 52 (1842)

Die Kunst der Fuge ist eine der letzten Kompositionen von Bach und sehr rätselhaft, weil er das Werk (die letzte Fuge) nicht vollendet hat. Man weiß nicht, für welches Instrument er geschrieben hat. Es ist tatsächlich eine große, schwierige Aufgabe, dieses kontrapunktische Werk auf dem modernen Flügel zu spielen. Das ist eine Herausforderung, durch die ich sehr viel lerne, und ich freue mich darauf, ein Konzert mit dieser heiligen, schönen Musik zu beginnen.

Danach spiele ich zwei japanische Stücke. Toru Takemitsu ist vielleicht der bekannteste japanische Komponist im 20. Jahrhundert, aber Joji Yuasa ist auch ein sehr großer Komponist. Er war ein Kollege von Takemitsu, mit dem er oft in der Workshop - Gruppe für die avantgardistische Kunst kurz nach dem 2.Weltkrieg zusammen gearbeitet hat.
Die Kombination dieser beiden Stücke mag ich sehr, weil sie die Beziehung von Kosmos und Natur musikalisch beschreiben und verschiedene Schönheiten von japanischer Kultur zeigen.

Cosmos Haptic von Yuasa wurde nach der Inspiration vom Nō-Teather komponiert, und hat einen schönen Kontrast zwischen den angespannten Akkorden und den zärtlichen Melodien, sowie den systematischen Takten, welche Kosmos und Menschen charakterisieren.

„Rain Tree“ ist ein Titel eines Romans von Kenzaburo Oe, ein bekannter japanischer Schriftsteller. Rain Tree ist ein imaginärer Baum, der die Regentropfen auf den Blättern behält und sie langsam zur Wurzel fallen lässt, so dass der Baum bis zum nächsten Tagen nicht trocken wird. Diese Idee hat Takemitsu so gefallen, dass er 3 Stücke nach dieser Inspiration komponierte. Im Gegenteil von Cosmos Haptic, hat dieses Stück eine entspannende und sinnliche Atmosphäre, aber doch beinhaltet es ein chaotisches Drama.

Zum Abschluss spiele ich drei Werke von Chopin, um sein Jubiläum zu feiern. Sie können mein Tagebuch vom 1.März in diesem Blog nachlesen und bestimmt verstehen, warum ich diese Werke ausgewählt habe.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie recht zahlreich an meinem Debüt im Konzerthaus teilhaben!

Auf dieser Seite können Sie die Tickets bestellen.